So stoppen wir CETA im Winter

Bei CETA geht es jetzt ausgerechnet zur kalten Jahreszeit in die heiße Phase. Denn erst wenn Bundestag und auch die Mehrheit der Bundesländer CETA absegnet, hat Deutschland endgültig zugestimmt. Mit unserer Volksinitiative in NRW werden wir die Landesregierung dazu bewegen, CETA im Bundesrat abzulehnen. Doch damit die notwendigen 66.322 Unterschriften schnell beisammen sind, brauchen wir Ihre Hilfe. Wie Sie mit wenig Aufwand viele Unterschriften gegen CETA sammeln können (und dabei nicht frieren), erklären wir hier.

Informationen auslegen

Fragen Sie vor Ort nach, ob Sie Faltblätter in Bio-Läden, Bäckereien, Eine-Welt-Läden, Buchhandlungen, Cafés, Arztpraxen und anderen Geschäften auslegen und Plakate aufhängen können. Das Material kann einfach kostenlos bei uns bestellt werden. Das unbeaufsichtigte Auslegen von Listen ist leider gesetzlich nicht erlaubt.

Veranstaltungen als Sammelort

Bei Vorträgen und bei Kulturveranstaltungen kann man ausgezeichnet im Warmen Unterschriften sammeln. Einfach im Veranstaltungskalender vor Ort schauen, welche Events anstehen und dann mit einem Klemmbrett und ein paar Listen vorbeischauen. Sprechen Sie einfach die Veranstalter an, ob es möglich ist, vor Ort Flyer und Listen auszulegen. Unsere Erfahrung ist sehr positiv: Bei einigen Veranstaltungen wurde sogar auf der Bühne durchgesagt, dass im Anschluss Unterschriften gesammelt werden. Außerdem haben sich so viele interessante Gespräche ergeben.

Warteorte abpassen

Wer draußen Unterschriften sammeln will, hat besonders gute Chancen, wenn Menschen warten. Egal ob Bus, Imbiss oder die Schlange vor dem Kino: Wenn Menschen nicht in Eile sind, sind sie aufgeschlossen für eine freundliche Bitte. So kann man an einem Ort schnell viele Unterschriften sammeln. Wichtig: Wenn es sich um ein Privatgrundstück handelt (z.B. Einkaufszentrum), braucht man vorher eine Genehmigung.

Vor der Mensa sammeln

Zur Mittagszeit ist in Universitätsstädten die Mensa ein guter Ort zum Sammeln von Unterschriften. Hier ist es wichtig, immer zu fragen, wo die Studierenden gemeldet sind. Denn einige sind noch bei ihren Eltern gemeldet, die möglicherweise nicht aus Nordrhein-Westfalen kommen.

Vor dem Stadion sammeln

Egal ob Fußball- oder Handball: Vor großen Spielen strömen viele Menschen zum Stadion. Auch hier bilden sich schnell Schlangen und man kann gut um Unterschriften bitten. Innerhalb weniger Stunden können so viele Unterschriften zusammenkommen.

Weihnachtsmärkte und Wochenmärkte

In der Weihnachtszeit bieten sich Weihnachtsmärkte als Sammelorte an. Auch Bauernmärkte und Wochenmärkte sind interessante Orte für Sammlungen. Dort sind viele Menschen auf einem Fleck, die man gut ansprechen kann. Beim Sammeln von Unterschriften in der Fußgängerzone haben sich Sandwich-Plakate bewährt. Die kann man sich ganz einfach selbst basteln – einfach zwei Stücke Pappe mit jeweils einem Plakat bekleben und mit einem Seil an den kurzen Seiten verbinden. Diese kann man sich dann über die Schulter hängen. So ist bereits von weitem erkennbar, wofür Unterschriften gesammelt werden. Die dafür notwendigen Plakate schicken wir gerne kostenlos zu.

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